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Der
"mediaTurm" war 1927 das 60m hohe Wahrzeichen der Deutschen Theaterausstellung
in Magdeburg und bietet auch heute noch hervorragende Ansatzpunkte für
eine gestalterische Auseinandersetzung. Im gläsernen Kubus befand sich
einst ein beliebtes Kaffee, bei Dunkelheit konnte man den damals beleuchteten
Glaskubus schon von weither erkennen. Er war ein Identifikationsmerkmal
des "Neuen Bauens3 in Magdeburg und bietet heute interessante Anregungen,
um das schlummernde kulturelle Potenzial der Region freizulegen und in das
öffentliche Bewusstsein zu heben. Als der Architekt des Turmes und Schöpfer des Pferdetores, der Darmstädter Professor Albinmüller, vom Magistrat mit der Gestaltung des Ausstellungsgeländes für die Theaterausstellung beauftragt wurde, feierten internationale Medien das Ergebnis als "Mustermetropolis des Ausstellungswesens". Im Artilleriebeschuss des 2. Weltkrieges untergegangen, verschwand es aus dem öffentlichen Bewusstsein der Magdeburger Bevölkerung. Mit dem studentischen Projekt der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH), dem "mediaTurm", in Kooperation mit dem VIERUNG Kunstverein und den Stadthallen Magdeburg wird mit medialen Ausdrucksmitteln kreativ auf die ehemalige Bedeutung hingewiesen, öffentliches Bewusstsein geschärft, Kreativität als Element der Ausbildung unter Beweis gestellt und sinnstiftend eingesetzt. Ich wünsche dem Ausstellungsprojekt großes öffentliches Interesse und dem Aussichtsturm im Rotehornpark Magdeburg einen mutigen und entschlossenen Sanierungsträger. Grusswort des Kultusministers des Landes Sachsen_Anhalt Dr. Gerd Harms |
| Gerne
haben wir die Einladung von Frau Prof. Meyer am Projekt "mediaTurm"
als Sponsor mitzuwirken, angenommmen. Wie alle Magdeburger Unternehmen,
sind auch wir auf ein werthaltiges und kreatives Umfeld angewiesen. Es entspricht
deshalb unserer Unternehmenskultur, zu der bereichernden Gestaltung unserer
Heimatstadt Beiträge zu leisten. Um die Attraktivität des gesamten
Bundeslandes Sachsen -Anhalt sowie der Landeshauptstadt Magdeburg, besonders
für die nachwachsende Generation zu fördern, bedarf die Eigeninitiative
von jungen Menschen einer gesellschaftlichen Unterstützung auf breiter
Basis. Dazu wollen wir an dieser Stelle potentielle Förderer zu einem Engagement ermuntern. Der Aussichtsturm im Rotehornpark bietet nicht nur eine geographisch exponierte Lage für ein solches Vorhaben. Auch die Entstehungsgeschichte dieses zur Avantgarde der zwanziger Jahre zählenden Baudenkmales sowie seine Stabilität, prädestinieren das Gebäude als eine Art "LeuchtTurmendes Beispiel" für eine aufgeschlossene und beherzte Haltung, die eine im Fundament ruhende Hoffnung ausstrahlt - als ein Symbol das weit über die Stadtgrenzen hinaus zu strahlen vermag. Den gleichen erfrischenden Geist finden wir auch in den Exponaten der Designstudenten der HS Magdeburg-Stendal vor. Diese Tatsache stellt im eigentlichen Sinne eine Reaktivierung des Bauwerkes im Herzen der Stadt und ihrer Bürger dar. Darum freuen wir uns gemeinsam mit der Stadthallen GmbH, dem Vierung Kunstverein ev. der Stadt Magdeburg, der Landesregierung, dem Sponsorenkreis und im Besonderen den Studenten des Fachbereichs Gestaltung/ Industriedesign an der HS Magdeburg-Stendal, sowie deren Betreuer Frau Prof. Meyer mit Herrn Prof. Wohlgemuth, zu begleiten. Wir wünschen allen Beteiligten eine erfolgreiche Ausstellung, verbunden mit dem Wunsch, daß sich hieraus eine Veranstaltungsreihe in Magdeburg etabliert, die eine erfrischende Ermutigung für alle Generationen in Stadt und Land zur Folge hat. Thomas Ryll Vorstand der CODIXX AG |
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update: 21.06.2001 |