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Florian Schaar & Patrick Hoog. GLASKLAR_Nr.0

Mit dem Projekt Festung Mark - "glasklar" möchten wir den Grundriss der Festung darstellen. Die Darstellung erfolgt mit einer geätzten, bzw. gefrästen Plexiglasscheibe (ca. 70mm x 100mm x 5mm), welche mit blauen Leuchtdioden beleuchtet wird. Sie soll dann mit Angelsehne an der Decke befestigt werden. So entsteht der Eindruck, dass die Leuchttafel frei im Raum hängt. Der Standort der Tafel wird mit einer roten Leuchtdiode gekennzeichnet. Da die Tafel am Eingang der Ausstellung plaziert werden soll, ist es sinnvoll die Standorte der anderen Projekte an ihr anzuzeigen.
Kontakt: Florian Schaar, Email: florian_schaar@web.de
Patrick Hoog, Email: paule.hoxel@t-online.de

3d Darstellung



Claudia Pommer
. „Kinetische- Schrott- Tiere“_Nr.1

....als ich durch die dunklen, feuchten Räume der Festung ging und ich jedes kleinste Geräusch noch viel lauter wahrnahm als es in Wirklichkeit war, spätestes dann hatte ich begriffen wie mystisch und furchterregend die Festung wirken kann. Jeder Raum ist tot und doch,...man spürt noch etwas anderes, etwas lebendiges! Ist es die Geschichte und die Fantasie die der Festung Leben einhauchen, oder war es doch nur ein großer Käfer der seinen vergrößerten Schatten an der wand, mich zusammen zucken ließen?
Projektbeschreibung:
Das Konzept wird sein; kleine mysteriöse “ kinetische- Schrott- Tiere” durch die Festung, bzw. an einem Ort der Festung, herum grabbeln zulassen. Der Benutzer muss sie mit einem Schlüssel oder durch das Berühren einer ganz bestimmten Stelle zum Leben erwecken. Sie werden aufgezogen und zappeln für einen Moment lärmend durch den Raum, bis sie wieder einschlafen und sich reglos der Stille der Festung anpassen. Dazu gibt es kleine Geschichten zu lesen, in denen man erfährt, was die kleinen Wesen in dieser Zeit erlebt haben und wer ihnen alles so über den Weg gelaufen ist. Das Szenario der Benutzung der „Tierchen“ vom Besucher, wird mit einer Digitalkamera aufgezeichnet und an einer der Wände am Eingang der Festung gezeigt. Die Besucher werden aus der Froschperspektive gefilmt. Die Kamera zeigt die Reaktionen der Besucher und wie sie mit den Wesen umgehen,… Angst, Eckel, Spaß Neugierde?!
Inspiration war ein altes aufziehbares Plüschtier aus dem Jahr 1860. Die Umsetzung besteht darin, kleinen Blechspielzeugen oder anderen betriebenen Spielzeugen den Motor zu klauen und ihn als Grundlage der kinetischen- Schrott- Tiere zu benutzen.Bei diesem Entwurf kommt es stark auf die Bewegungen an. Sie sollen hüpfen, wackeln, vibrieren, grabbeln, rollen, flattern, drehen oder auch Laute von sich geben können. Es soll „Lebendigkeit“ und „Stille“ bzw. „ohne Leben“ dargestellt werden und soll so im Besucher Emotionen wecken. Er soll lachen, sich erschrecken, sich ekeln, Angst haben, Interesse wecken, aber er kann auch einfach nur vorbei gehen ohne die Tiere überhaupt entdeckt zu haben. Bei der Bewegung ist es nicht wichtig, dass sich das ganze Objekt bewegt. Es könnten lediglich z.B. die Fühler sein, die sich tastend rauf und runter bewegen. Das Objekt könne auch beim Anfassen vibrieren oder komische Laute von sich geben.
Der Ort für diese Installation ist ein kleiner Raum am Ende des Ganges. Die „Tiere“ werden so beleuchtet, dass sie größere Schatten an die Wand werfen. Es soll ein plakatives Schild direkt beim „Tier“ stehen, das im einzelnem das „Tier“ beschreibt, Geschichten erzählt und auf die Funktion und die Bedienung hinweist (wie im Zoo).
Kontakt: Claudia Pommer, Email: pommeri@gmx.de

Kinetische- Schrott- Tiere



Daniela Martin
. Arrestanten zu Magdeburg_Nr.2

Die Festung Magdeburg beherbergte im 18. Jahrhundert zwei prominente Gefangene in ihren Kasematten. Zum einen Gerhard Cornelis von Walrave, welcher Festungsbaumeister des Königs Friedrich des Großen war, zum anderen den Freiherrn Friedrich Wilhelm von der Trenck, welcher im Heer des Königs diente. von Walrave wurde am 10. Februar 1748 auf Geheiß des Königs verhaftet, nachdem sich bei einer überprüfung der Baubelege herausstellte, dass er über 40 000 Taler veruntreut hatte. Die 25jährige Haft verbrachte von Walrave in der Sternschanze zu Magdeburg in einem kleinen Häuschen im Innenhof mit zwei Kammern, die er sich ausstatten konnte. Auf die Frage des Kommandanten, wo von Walrave bestattet werden solle, nachdem dieser 81jährig verstorben war, erwiderte der König: „Wo man will, nur nicht innerhalb der Festungswerke, weil ich glaube, dass er auch da noch nach dem Tode könnte unnütz werden!“ Freiherr von der Trenck wurde am 24. Juli 1754 als österreichischer Spion verhaftet und am 29. April des darauffolgenden Jahres in die Sternschanze überführt. Der Befehl des Königs lautete, diesen „hauptmalicieusen und gefährlichen Menschen nach dem Fort Bergen, wo der Walrave sitzet, in ein besonderes, durch und durch sehr wohl verwahrtes Gefängnis, so ganz abgelegen“ zu bringen. Außerdem soll Trenck, um ihm jede Bewegungsfreiheit zu nehmen, „mit Ketten an Hand und Fuß“ an seine Bettstelle angeschmiedet werden.
Kontakt:Daniela Martin, Email: dee.martin@web.de

Modell von den Handschellen sowie den Händen



Erik Neugebohrn
. AKUSTIKREISE_Nr.3

Die Festung hat gelebt, und sie soll wieder leben.
Leben heißt Geräusch, die Festung soll wieder mit Schall erfüllt werden.Die Idee hinter dieser Installation ist, da wir visuell mittlerweile sostark beansprucht werden, einen akustischen Gegenpol zu schaffen. Die Geschichte der Festung soll mittels Klängen und Geräuschen den Besucher auf eine Zeitreise mitnehmen. Der Raum ist schwach beleuchtet, nichts soll von dem Erlebnis Klang ablenken. Man ist der eigenen Fantasie überlassen, manchmal erscheint dazu ganz automatisch ein Bild in unserem Kopf. Leise klassische Musik erfüllt zart den Raum, dumpfe Explosionen donnern in der Ferne, das Herzpochen wirkt beklemmend…, höre ich da nicht ein kleines Mädchen in der Ecke weinen? Um das Erleben dieser Geräusche zu intensivieren, arbeitet die Installation mit Sourround- Sounds.
Kontakt: Erik Neugebohrn, Tel.: 0163|2828028,
Email: weissesrauschen@web.de
Für Hilfe und Anregung bezüglich der technischen Umsetzung würde ich mich sehr freuen.

Konzept_Scribble




Ivonne Drube, Juliane Schulz
. ANSICHTEN_Nr.4

Wir möchten durch unser Projekt dem Besucher neue Ansichten der Kaserne Mark zeigen. Weg von konventionellen Postkartenansichten, hin zu Ansichten wo der Besucher stehen bleibt und näher hinsehen muss. Dies wollen wir durch eine Fotoinstallation erreichen, indem wir drei Fotos zusammen bringen. Die drei Fotos sind eine kleine Reihe von Ansichten der Kaserne und zwar jeweils zwei einfach Belichtungen und das dritte Foto eine Doppelbelichtung aus den ersten beiden Ansichten. Diese drei Ansichten sollen dann auf drehbare Elemente angebracht werden, wie man sie von Werbetafeln kennt. Wobei durch das Weiterdrehen dann ein neues Bild entsteht, oder sich die drei Ansichten auch mit einander vermischen und eine ganz neue Ansicht entsteht.
Kontakt:Juliane Schulz, Email: juliane_schulz@yahoo.de

Ansicht 1



Hannes Jensch, Jonas Lorenz
. VON DAMALS BIS JETZT_Nr.4a

Auf großen durchsichtigen Folien (1x2m) werden, von Vorlagen per Hand,
Stationen der Geschichte der Kaserne gezeichnet. Alles in Graustufen -
außer einigen orangen Flecken. Die Folien werden an Stahldrähten
hintereinander aufgehängt, wobei deren Abstände die zwischen ihnen liegenden Zeitspannen proportional wiederspiegeln. Dabei soll eine angenehme Atmosphäre (zum Beispielunterstützt durch Musik) geschaffen werden, welche den Besucher einlädt zu verweilen. Denn um alles
erkennen zu können, muss der Betrachter sich intensiver mit dem Gezeigten beschäftigen.
Blickt man im richtigen Winkel auf die Zeichnungen, verschwimmen die
orangenen Kleckse zu einem neuen Bild. Zu dem Bild der heutigen Kaserne. Denn nur durch ihre Vergangenheit ist sie das, was sie jetzt ist - die Festung Mark.
Kontakt: Hannes Jentsch, Email:kaffeetrinken@q-dsl.de
Jonas Lorenz, Email: jonas-ebay@web.de



Konzepte



Carmen
. "MOBILE"_Nr.5

Die Figur ist zusammengesetzt aus miteinander verbundenen Einzelteilen
(Kopf, Rumpf, Ober- und Unter-arme und -beine, Hände und Füsse.)
Der Oberkörper wird durch die Kurbelbetätigung des Benutzers im Wechsel nach oben und unten geschoben, dabei zieht er alle Glieder bis auf die feststehenden Hände und Füsse mit. Die Bewegungen wechseln zwischen Aufbruch und Rückzug. (Schaffen und Ruhen). Symbolik für Kreislauf - Veränderungen der Kaserne im Laufe der Zeit im Einfluss des Menschen. Symbolik für Gemeinsamkeit durch Benutzerintegration. Der Betrachter wird zum Akteur. Ohne Einfluss von aussen dagegen: Statik, Figur verweilt harrend in einer Stellung. (ursprüngliche Idee stammt aus der Verknüpfung zum Puppentheater, wo die Puppen sozusagen durch den Puppenspieler zum Leben erweckt werden.) Zur bildlichen Darstellung habe ich die ungefähren Proportionen der Figur vor dem Hintergrund der Kaserne nachgestellt (die Figur hat etwa menschliche Grösse), ohne Veranschaulichung der Kurbel, da diese eventuell noch durch ein Band zum Ziehen ersetzt wird.
Kontakt: Carmen Westermann, Email: CarmenWB@gmx.de

mobile Figur




Dörthe Köppel, Claudia Janke
. SCHULSPEISUNG_Nr.6

…so verwendete man das Fachwerkhaus auf dem Innenhof ab 1925 für die Schulspeisung von 80 bis 100 Kindern. Das Fachwerkhaus ist heute nicht mehr vorhanden, die Erinnerung daran jedoch ist geblieben…
Daher soll auf dem momentan noch leeren Platz ein Projekt entstehen, durch das die Vergangenheit erfahrbar und gegenwärtig wird. Ein kleiner Raum wird zum akustischen Speisesaal.
Das Thema ist damals wie heute, hier und in anderen Ländern aktuell: Schulspeisung - ein Kapitel aus der Nachkriegszeit
Jeden Morgen wurden zwei oder drei große Thermoskübel, blau oder grün, vor dem Schulhaus an der Luck-Straße 1 Schopenhauerstraße abgestellt. (…) Doch zurück zu den Kübeln! Herr Lenz, der Hausmeister, rollte sie gekonnt auf ihrer Unterkante die Rampe hinunter in den Fahrradkeller. Dort wurde dann in der Pause die Schulspeisung ausgeteilt. Das war in der Zeit, als trotz Zuteilung von Lebensmitteln und Heizmaterial und wegen der häufigen Stromsperren Mangel, Hunger und Kälte uns zusetzten, eine segensreiche Einrichtung der Besatzungsmächte. Alle Schulkinder erhielten so täglich eine kostenlose warme Mahlzeit.(…) Es gab Reisbrei, Haferbrei, es gab Kakao mit Brötchen und Käse, und es gab Sauerkraut: Sauerkraut mit Erbsen, Sauerkraut mit Nudeln und es gab auch etwas undefinierbar Rotes (vielleicht Borschtsch?).
Elisabeth Apel, geb. Clotz (Abi 51)
bildhttp://www.dhm.de/magazine/kindernachdemkrieg/
Schulspeisung – ein Kapitel aus der ferne…
Seit Anfang 1997 unterstützt das DRK alle 21 Grundschulen im mittleren und südlichen Teil Ost-Slawoniens. über 8000 Kinder zwischen 4 und 14 Jahren erhalten täglich ein Glas Milch oder Kakao und ein belegtes Pausenbrot. Die Eltern, die früher einen kleinen Beitrag zum Mittagessen in den Schulen bezahlt haben, können dies wegen der schwierigen Lage heute nicht mehr. Die Lehrer in den Schulen berichten von den positiven Folgen der Schulspeisung. Wichtig ist auch, dass die Eltern einen weiteren Grund haben, ihre Kinder in die Schule zu schicken.(…)
"http://ad.de.doubleclick.net/adj/oms.berliner-morgenpost.de/localnews
Schulspeisung -ein Kapitel von heute
Gibt es wirklich hungernde Kinder in Berlin? Ja, es gibt sie. Noch laufen sie zwar nicht bettelnd durch die Straßen. Aber Hunger als Folge von Armut, Vernachlässigung und veränderten Lebensgewohnheiten spielt sich im Verborgenen und sogar in der Metropole Berlin ab.Der Hellersdorfer Armutsbericht bestätigt die erschreckende Tendenz: Zahlreiche Kinder kommen ohne Frühstück und auch ohne Mittagessen ab 14 Uhr in Freizeiteinrichtungen und müssen dann dort versorgt werden.
Der Verein «Berliner helfen» hat hier ein Zeichen gegen Kinderarmut gesetzt und unterstützt Einrichtungen, die Kindern eine warme Mahlzeit anbieten.So hat beispielsweise Pastor Bernd Siggelkow von der Kinder- und Jugendeinrichtung «Die Arche» an der Stendaler Straße eine Kiezküche ins Leben gerufen. Dort können Kinder kostenlos ein Mittagessen bekommen. Die Schüler Thilo, Christopher, Miles, Thomas und Sandra staunten nicht schlecht, als sie das erste Mal am Alice-Salomon-Platz in Hellersdorf von dem Pastor gefragt wurden, ob sie Hunger hätten. Es stellte sich heraus, dass nur einer gefrühstückt hatte und alle hungrig waren. Die Gründe: Manche Eltern haben nicht genug Geld für die Schulspeisung, einige Kinder mögen das Essen dort nicht, morgens fehlt oft die Zeit zum Frühstück.
Kontakt: Dörthe Köppel, Email: doerthk858@web.de

Innenansicht



NAME NACHNAME
. PROJEKTNAME_Nr.7

Projektbeschreibung
Kontakt:

 
Bildbeschreibung



Falko Blumenroth
."WAHRNEHMUNGEN"_Nr.8

In meiner Installation geht es darum, die Wahrnehmung jedes einzelnen zu fordern und zu trainieren. Ziel ist es nicht alles zu erkennen, nur sich selbst ein Bild zu machen. Es ist wichtig das jeder für sich etwas darin (wieder-)erkennt und vielleicht offener seine umwelt betrachtet. Große Tafeln(A2) mit Abbildungen von Augen, Mündern und Worten sollen an den Wänden der Festung Mark befestigt weren. Diese Tafeln sollen nicht Bezug aufeinander nehmen. Der Besucher soll seine eigene Verbindung
herstellen und darüber nachdenken.

Kontakt: Falko Blumenroth, Email: hopplit@gmx.de
Emotionen und Bilder



Guido Apenburg???
. FESTUNGSBROT_Nr.9

Projektbeschreibung
Kontakt: Guido Apenburg, Email: guidoapenburg@web.de

 
Bildbeschreibung




Carolin Pfitzner, Barbara Wild
. OHNE TITEL_Nr.10

Der Besucher soll sich in die Lage bzw. den Zustand eines TBC-Kranken hineinversetzen können. Dies ist möglich durch einen Spiegel, welcher den Körper und vor allem das Gesicht ganz mager aussehen läßt.
Eine weitere Möglichkeit den Betrachter in solch einen kranken Zustand zu versetzen, ist dass er sich in eine Art Puppe stellen muß (diese wird evtl. geschlossen). In diesem „Raum“ ist es sehr warm um das Fieber zu demonstrieren. Husten hervorzureizen dürfte etwas schwierig umzusetzen sein. Durch die Augen dieser Puppe sieht man wiederum in einen Spiegel (braucht diesmal auch kein Verzerrspiegel sein) und sieht eben auch dort eine sehr hagere Figur, welche von der Krankheit gezeichnet ist.
Desweiteren soll die damalige Krankenhausatmosphäre dargestellt werden. Ein altes Krankenbett, Sauerstoffmaske, etliche Medikamente sind zu sehen. Auch Röntgenbilder einer befallenen Lunge sind zu sehen. Und eben der Spiegel.
Kontakt:Carolin Pfitzner, Email: carolin-pfitzner@gmx.de

Konzeptdarstellung



Thomas Gutjahr, Alice Rabe, Michael Schmidt,
. TORWÄCHTER_Nr.11

Die Festung Mark diente lange Zeit als Militärobjekt. Diesen Charakter bewahrte sie bis Heute. Zum Schutz der Festung dienten der Festungsgraben, die hohen Mauern und schließlich auch die Wachmänner. Um in die Kaserne zu gelangen, muss man an der Wache vorbei. Sie ist Tag und Nacht auf Ihrem Posten, sichert die Anlage, sichert die Personen, kontrolliert die Besucher und weist den Weg. Der Wächter versperrt den Zugang und kann dem Besucher Einlass gewähren. Damit der Wächter den überblick behält unterbricht er seine monoton starre Haltung durch ständiges Auf- und abmarschieren. Sein robustes Erscheinungsbild, was nicht zuletzt durch die Waffen erzeugt wird, zwingt den Gast zum Anhalten.
Eine übergroße Figur, konstruiert aus Metall und Kunststoff, vermittelt diesen Eindruck. Durch ihr abstraktes äußeres kann sie nicht zeitlich eingeordnet werden. Es soll eine zeitlose Gestalt sein, als würde der Wächter der Festung ewig Schutz bieten können. Der Wächter schafft so die Atmosphäre eines geschichtsträchtigen Ortes.
Kontakt: Alice Rabe, Email: alice-rabe@web.de

Eindrücke



Peter Götze
. KRAUTS_Nr.12

Die Magdeburger Geschichte war von jeher bestimmt vom Bau der Befestigungsanlagen. Ab 1760 ist Magdeburg die am stärksten befestigte Stadt Preußens. Sie war eine uneinnehmbare Festung und dadurch uninteressant für potentielle Angreifer. Es wird die wichtigste Stadt Preußens, als der Staatsschatz und das Staatsarchiv hier gelagert werden. Selbst der Hofstaat zieht um nach Magdeburg.
Da die Festung aber nicht mehr wie anfangs an der Grenze Preußens und damit nicht mehr an der Front liegt, wird sie zur militärischen Versorgung verwendet. Somit werden hier im ausgehenden 18 Jhd. und im 19 Jhd. v.a. Lebensmittel und Ausrüstungsgegenstände gelagert. Magdeburg wurde zum Magazin, zu einer Lagerstadt.
Die Idee ist nun eine verschlüsselte Thematisierung der geschichtlichen Zusammenhänge. Seinerzeit wurden Schießpulverfässer zu Lebensmittelbehältern umfunktioniert. Ursprünglich dazu da lebensgefährliches Material trocken zu halten, wird es nun gebraucht um lebenserhaltende Stoffe zu beinhalten. Ebenso ironisch, wie die Tatsache das ein Bollwerk nur noch zum Lager taugt.
Einer der Grunde warum die Deutschen im ersten Weltkrieg als "Krauts" bezeichnet wurden, hatte seinen Ursprung in Magdeburg. Denn in diesen Fässern wurde v.a. Sauerkraut gelagert, das aus der fruchtbaren Börde um Magdeburg stammte. Als der preußische General von Steuben 1776-1783 im amerikanischen Unabhängikeitskrieg die Rebellen gegen die Engländer unterstützte, kamen seine Soldaten in den Genuß von Magdeburger Sauerkraut. Es wurde allein dadurch weltweit berühmt, daß Magdeburg sinnlos befestigt zu einer Kasernen- und Lagerstadt wurde.
Die Umsetzung findet nun zur Ausstellung im Oktober in der Kaserne Mark statt. Ausgestellt wird ein nachgebildetes Sauerkrautfaß, daß den Ausstellungsbesucher zuerst verwirren und somit Interesse erzeugen soll. Bedruckt mit orginalen Lettern soll es den Eindruck erwecken als wäre es aus dieser Zeit. Es ist mit Papierschnipseln gefüllt, die die Verwirrung auflösen sollen. Denn darauf sind verkürzt die geschichtlichen Zusammenhänge erläutert.
Es soll der Wunsch geweckt werden sich mit der Geschichte Magdeburgs auseinander zu setzen.
Kontakt: Peter Götze, Email: peter.goetze@gmx.de

Konzeptdarstellung



Tilman Tenschert
. ZEUGEN DER ERINNERUNG_Nr.13

"An die 600 italienischen Zwangsarbeiter, die um 1943 in der Kaserne Mark lebten und bei der Firma Krupp-Gruson angestellt waren, erinnert das Projekt "Erinnerungsgläschen" von Tilman Tenschert. Die Namen der italienischen Arbeitskräfte sind auf kleine Zettel gedruckt und werden in braune Reagenzgläschen gesteckt. Sie sind augenscheinlich darin gefangen und doch zu erkennen und sollen im Betrachter Neugierde erwecken. Dieser erkennt erst auf einer kleinen Gedenktafel, um was für Namen es sich auf den Zettelchen handelt."
Kontakt:Tilman Tenschert, Email: tilmant@web.de

Konzept Scribble




Anne Schmidt
. ERSATZTEILLAGER_Nr.14
TEXT:...
Kontakt: Anne Schmidt, Email: cigarattlesnake@web.de

Ersatzteillager Nr.1 und Nr.2



Anna Zesewitz
. AUGENZEUGEN_Nr.15

Stumme Zeugen, steinerne Zeugen?
Die Verbindung von Gegenwart und Vergangenheit als
aktive Interaktion zwischen Mensch, als Element der
heutigen Zeit und Objekt, welches für uns unzugängliche Bilder wahrnimmt.
Kontakt: Anna Zesewitz, Email:anna_19dede@yahoo.de

Konzept Scribble




NAME NACHNAME
. PROJEKTNAME_Nr.16

Projektbeschreibung

 
Bildbeschreibung



BAR
. _Nr.17


 
Bildbeschreibung





Claudia Pommer
. „Kinetische- Schrott- Tiere“_Nr.18=1

 
s.o.





   
  UPDATE . 31082003